Aktuelles factum Immobilien AG

Factum Immobilien AG: Entencup Dresden 2015

Canaletto 2015 –„Umwerfend anders“

Das alljährliche Dresdner Stadtfest „Canaletto“ fand in diesem Jahr im Zeitraum vom 14. bis zum 16. August 2015 statt. Einer der musikalischen Höhepunkte der Veranstaltung waren die Band Keimzeit und der „Kling-Klang-Remix“, der erstmalig vorgestellt worden ist. Doch es gab auch weitere Highlights; so auch das achte Entenrennen in Dresden, der sogenannte „Entencup“ oder die Babyparade. Anzumerken ist dabei, dass Dresden die „Deutsche Geburtenhauptstadt“ repräsentiert. Und genau das wurde durch die Parade der frischgebackenen Eltern und ihres Nachwuchses eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Dresdener Entencup

Neben den vielen anderen Veranstaltungen im Rahmen des Stadtfestes wurde der achte Entencup einmal mehr zum Erfolg. Die Veranstaltung kommt immer einem sozialen Zweck zugute und wird von den Dresdner Lions- und Leons-Clubs veranstaltet. Der Entencup ist ein Wettrennen, bei welchem auf die Enten Wetteinsätze verbracht werden können.

Die mehr als 7000 gelben Plastikenten schwimmen auf der Elbe um die Wette. Vom Startpunkt Carolabrücke geht es, besser gesagt schwimmt es mit der Strömung zur Augustusbrücke.

Sponsoren stellen kostenlos Gewinne zur Verfügung, und die Paten erwerben einen gültigen Entenadoptionsschein im Wert von fünf Euro für eine „Adoption“ einer der gelben Enten. Kommt die adoptierte Ente dann vor den anderen Enten ins Ziel, erhält der Pate einen Preis aus den gesponsorten Gewinnen.

Es gilt: „Alle natürlichen und künstlichen Hindernisse sind unanfechtbarer Bestandteil der Rennstrecke. Der Veranstalter stellt die Reihenfolge des Zieleinlaufs fest. Die ersten zehn Enten, die den Zieleinlauf passieren, gewinnen in der Reihenfolge ihres Ankommens einen Preis. Dies gilt für die danach folgenden Enten entsprechend, sofern weitere Preise zur Verfügung stehen.“

Und es gibt immer reichlich Preise zu gewinnen, in diesem Jahr waren es 98. So fanden sich etwa Ballonflüge, ein Motorroller, Einkaufsgutscheine und vieles, vieles mehr.

Natürlich hat sich auch die factum Immobilien AG beteiligt und einen Rundflug über Dresden gestiftet.

Mehr als 500.00 Besucher haben das Dresdner Sommerfest 2015 besucht, so dass auch genügend begeisterte Teilnehmer beim Entencup versammelt waren.

So sind mehr als 30.000,- € für den guten Zweck zusammen gekommen. Die Gewinnnummern sind übrigens auf der Homepage des Entencups zu sehen.

http://www.dresdner-entencup.de

Erlös des Entencups

Der Erlös fiel in diesem Jahr an den Verein zur Förderung körperbehinderter und chronisch kranker Kinder und Jugendlicher e.V. in der Fischhausstraße in Dresden. Es soll in diesem Jahr vom Erlös die Finanzierung einer Rollstuhlschaukel unterstützt werden.

Nicht zu vergessen: Bereits über 190.000 Euro konnten in den vergangenen Jahren gemeinnützigen Vereinen für soziale und bildende Projekte überreicht werden.

Und, wie in jedem Jahr, kommt der Dresdner Entencup auch diesmal wieder Kindern und Jugendlichen in der Region Dresden zugute.

Auch im Jahr 2016 findet natürlich ein Entencup statt. Sicher wieder mit unserer Unterstützung.

factum Immobilien AG

Vorstand Martin Sakraschinsgy

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Villa St. Remo

Erlebnis zu Halloween: Gruselgarten Villa St. Remo in Dresden

Auch im Jahr 2015 ein voller Erfolg: Der Gruselgarten zur Villa St. Remo.

Fast 1300 Besucher haben die Gelegenheit genutzt, das von Jahr zu Jahr perfekter werdende Halloween-Event „Gruselgarten Villa St. Remo“ zu besuchen. Und schon längst hat sich auch außerhalb Dresdens herumgesprochen, dass sich ein Besuch im Garten des Grauens lohnt. Doch was spielt sich im Gruselgarten ab? Der nachstehende Bericht führt durch das Spektakel und zeigt Einzelheiten, die sonst verschlossen bleiben.

Eine Nachlese zum erfolgreichen Projekt des Dresdener Lions-Clubs New Century.

Worum geht es beim Projekt Gruselgarten Villa St. Remo?

Der Gruselgarten findet nunmehr seit drei Jahren rund um die Villa St. Remo in Dresden-Loschwitz statt. Veranstalter ist der Dresdner Lions-Club, der von Sponsoren aus der Region bei der Vorbereitung und beim Ablauf des Events unterstützt wird. In diesem Jahr wird der Erlös zugunsten des Frauenschutzhaus Dresden e.V. ausgerichtet. Selbstverständlich ist Rechtsanwältin Anca Kübler, zugleich Mitglied des Vereinsvorstands, mit zwei Kollegen vor Ort. Die Drei stellen die Projekte des Vereins vor. So gibt es zum einen das Schutzhaus selbst, ein Zufluchtsort für Frauen und deren Kinder, die unter häuslicher Gewalt leiden und der Situation entfliehen wollen. „Unsere Gäste bleiben zwischen einem Tag und einem dreiviertel Jahr“, so Anca Kübler. Eine feste Zeit gäbe es nicht, das wäre auch nicht im Sinne des Projektes. Daten der Betroffenen werden nicht herausgegeben, sie werden in der Zuflucht bestmöglich geschützt. „Ein zweites Projekt ist der Umgang mit Stalking“, erläutert Kübler. Anca Kübler freut sich über die Veranstaltung und die damit verbundene Aufmerksamkeit.

Der Gruselgarten Villa St. Remo – Aufbau der Veranstaltung

Wartet auf Besucher, da Braut nicht kommt: Bräutigam

Der Gruselgarten, so sagt man, sei im ersten Jahr nichts weiter als eine Ansammlung von Kürbissen gewesen. Darüber kann Markus Mütze, der leitende Techniker hinter der Veranstaltung, nur schmunzeln. „Wir haben uns schon immer große Mühe gegeben“, so Markus Mütze. Während der Veranstaltung ist er für kein Interview zu haben, denn er ist fortwährend im Einsatz. Und das nicht grundlos. Mehr als 500 Meter Kabel wurden in den letzten beiden Tagen verlegt, sie dienen der Beleuchtung der mehr als 60 LED-Spots, der Nebelmaschine, den Lautsprechern und den elektronisch betriebenen Geistern. An strategischen Stellen auf dem Parcours finden sich daher Kabelbrücken, die sich gut versteckt in die Umgebung einfügen. Die technische Zentrale befindet sich ein einem eigens dafür aufgebauten Zelt, hier wird die Eventtechnik gesteuert wird. „Wind kann zum Problem werden“, erläutert Mütze. Im Hintergrund donnert es, und Blitzeffekte lassen die Villa St. Remo gruselig aufleuchten, während die Besucher sich bereits oben in Scharen an der Kasse einfinden.

Doch noch hat der Gruselgarten nicht geöffnet. Organisator Martin Sakraschinsgy, Vorstand der factum Immobilien AG, prüft die für den Nachmittag erwartete Windgeschwindigkeit im Internet. Er erklärt, dass Windgeschwindigkeiten ab 30 km/h die mit Planen überdachten Eventzelte, die Teile des Parcours bilden, gefährden. „Das wirkt sich dann auf die gesamte Veranstaltung aus“, so Sakraschinsgy. Und das wäre fatal, denn es steckt viel Arbeit im Projekt „Gruselgarten Villa St. Remo“.

High-Tech-Event: Gruselgarten Villa St. Remo

Insgesamt wird bereits seit sechs Wochen am Gruselgarten gearbeitet, erklärt Martin Sakraschinsgy. Zuerst hat Stefan Neumann mit der Arbeit begonnen, seine Aufgabe war die Modellierung verschiedener Spukgestalten und Kulissen, welche der Besucher passieren muss. Stefan Neumann, Inhaber des Airyc-Designstudios in Heidenau, ist auf Airbrush und Eventgestaltung spezialisiert. Seine Gemälde sind extra für die Veranstaltung gefertigt worden. Etwa 14 Tage vor dem Event wurde mit dem Aufbau der Kulissen begonnen.

„Wir liegen gut in der Zeit“, versichert Sakraschinsgy. Techniker Markus Mütze verzieht sich in das Zelt und gibt letzte Anweisungen. Die sechs Funkgeräte werden an strategischen Stellen verteilt, die Anspannung im Team wird größer.

Schöner geht immer: Kristina Wagner bei der Arbeit.

Wer jetzt noch nicht geschminkt ist, besucht Kristina Wagner. Sie ist Geschäftsführerin des Kosmetikstudios Pure Perfektion und arbeitet konzentriert daran, aus den Schauspielern, die ebenfalls Teil des Parcours sind, lebende Tote oder Hexen zu machen. Mit einem unglaublichen Feingefühl für Details verleiht sie den Protagonisten ein ganz neues „Ableben“. Auch der Autor des Berichtes wurde entsprechend angepasst und sah sich mit großem Erstaunen völlig verändert. „Wir überlassen nichts dem Zufall“, erklärt Martin Sakraschinsgy. Es wird einmal mehr deutlich: Mit einer Amateurveranstaltung hat das Event nicht viel zu gemeinsam.

Zusammen mit Martin Sakraschinsgy und Markus Mütze begeht das Team letztmalig den Parcours, bevor es losgeht. Es ist bereits kurz nach 16:00 Uhr, um 16:30 Uhr sollen die Pforten des Gartens geöffnet werden. Die Technik wird angepasst, in den Tunneln arbeiten Techniker abschließend an den Bewegungen der elektronischen Geister. Schließlich sollen die Computergesteuerten

Komparsen den Besuchern ins „Auge“ fallen, und nicht vorbeischauen. Geheul und Gekreische begleitet den Rundgang.

Gruselig: Schlangen vor der Kasse.

Am Wasserteich schiebt sich ein Protagonist in einen der drei Neoprenanzüge, die für diesen Zweck vom Tauchcenter Steina ausgeliehen worden sind. Zwar ist der Teich beheizt, doch die Umgebungstemperatur und die Wassertemperatur gleichen sich im Laufe des Abends an. Fünf Stunden muss der Darsteller im Wasser verbleiben, dabei gelegentlich Besucher erschrecken. Neben ihm gibt es noch viele weitere Protagonisten, die für die Gruselgefühle der Besucher zuständig sind.

Das Highlight ist auch in diesem Jahr wieder der Kettensägenmann, dargestellt von Dirk Grünberg. „Einen solchen Auftritt lasse ich mir nicht nehmen“, schmunzelt der Rechtsanwalt. In einer ruhigen Ecke lauert er mit der lauten Stihl-Kettensäge und seinen Komparsen auf die Gästegruppen, die vermutlich schon durch die lauten Motorengeräusche angespannt werden. Am Eingang zum sogenannten Verlies wartet John Scheller, Sponsor und Geschäftsführer des Edeka Center Scheller, auf seinen Auftritt als Vampir. Er signalisiert, dass er bereit sei.

Kettensägenmann: Nicht wegzudenken.

Die Uhr zeigt nun 16:40 Uhr, zehn Minuten „liegt“ das Event bereits über der Zeit. Über Funk kommt die Meldung, dass der Andrang an der Kasse größer wird. Die Besucher werden unruhig. „3,- € beträgt der Unkostenbeitrag für Erwachsene, 2,- € für Kinder“, erklärt Sakraschinsgy, „das kann man sich leisten, und schließlich ist es für einen guten Zweck. Aber nun muss es losgehen.“ Der Rundgang endet vor dem Kessel mit Blutsuppe, hier sind die beiden Zombiehexen Andrea und Moni stationiert. Sie sollen die Gäste nach dem Parcours mit Tomatensuppe, sprich der „Blutsuppe“, versorgen. Sie machen das schon seit drei Jahren und freuen sich über ihre „Kunden“. „Es kommen viele Deutsche, aber auch Engländer, Amerikaner und Japaner“, schwärmt Moni. Sie mag interkulturelle Begegnungen, von je weiter weg die Gäste, je lieber ist es ihr. Die Zombiehexen sind bereit. Martin Sakraschinsgy gibt das Startsignal.

16:40 Uhr – Start der Veranstaltung

So wird das Tor geöffnet, und die erste Besuchergruppe schreitet die lange Treppenanlage hinab, begleitet von künstlichem Donner und Blitz. Es dämmert bereits sehr stark, die Atmosphäre wirkt sehr geladen. Man weiß nicht, ob das Gewitter künstlich ist oder real. Das Team von Markus Mütze macht seine Arbeit sehr gut. Es werden ab sofort alle vier Minuten jeweils zehn bis fünfzehn Personen eingelassen, die eine Gruppe bilden.

Unten am Ende der Treppenanlage stoppt Lars Uhlir, ebenfalls im Führungsteam des Edeka-Centers, die Gäste, und hält eine Begrüßungsrede. Er führt sie stimmungsvoll auf das Erlebnis ein, erläutert auch, dass sich „gute Geister“ um die kleinen Gäste kümmern, wenn es angebracht ist, etwa, wenn es durch die besonders gruseligen Passen geht, die nicht für kleine Besucher geeignet sind. Etwas Werbung darf nicht fehlen: Lars Uhlik erklärt auch, dass Joachim Weifels, geschminkt als Zombie, am Ende des Parcours Bilder für die facebookseite des Events erstellt. Dort können sich die Gäste ihre eigenen Bilder dann herunterladen.

Allzeit bereit: Zombiebesucher

Doch bis es soweit ist, erwartet die Gäste ein unglaublich gruseliger und professionell gestalteter Weg durch den Gruselgarten der Villa St. Remo, beginnend beim Fürsten, der ebenfalls einige Worte bereit hält, hindurch zwischen elektronischen und realen Geistern, Kettensägenmördern und Wasserleichen bis hin zur Blutsuppe der Hexenzombies.

Es wird an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Doch es sei gesagt, dass der Autor beim Filmen vor Schreck hingefallen ist, während er mit einer Gruppenführerin darüber diskutierte, dass er das Gruppentempo aufgrund der Bilderstellung nicht mithalten könne. Ein kleiner Waldgeist hat dafür gesorgt, der sich den Moment wohl sehr zurecht gelegt hat, in Erscheinung zu treten.

21:00 Uhr - Ende der Veranstaltung

Erschöpft, aber zufrieden sammeln sich die 43 am Event beteiligten Frauen, Kinder und Männer. Mehr als 1.250 Besucher haben in 90 Gruppen dem Event beigewohnt. Es kam ein beachtlicher Betrag für den guten Zweck zusammen. Und das gute Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.

Stimmen zur Veranstaltung:

Katja F. , sechs Jahre alt:

„Es hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Leiche im Wasser, dass die aufgestanden ist.“

Bastin, 30 Jahre alt, aus Bannewitz:

Bastin hat es sichtlich gut gefallen.

„Es hat mir toll gefallen. Ich komme zum dritten Mal, bin zehn Kilometer angereist. Wir haben uns wegen des Andrangs vorgedrängelt, aber noch immer zwanzig Minuten gewartet. Doch das war die Mühe wert.“

Mina, 20, aus Dresden:

Es gefällt mir, das ist eine gute Sache. Ich werde auch im nächsten Jahr wiederkommen.

Jan, 41 Jahre, aus Radebeul:

„Im ersten Jahr habe ich nur Kürbisse gesehen, in diesem Jahr ist es ein High-Tech-Event. Ich bin sehr begeistert. Besonders gut ist, dass man seine Kleinen da, wo es besonders gruselig ist, in Obhut geben kann. Wir kommen auch 2016 wieder.“

Fazit

Die Mühe der Protagonisten hat sich auch im Jahr 2015 wieder gelohnt. Ein beachtlicher Betrag ist für den guten Zweck gesammelt worden, und allen Beteiligten hat es sichtlich Freude bereitet, dabei sein zu dürfen. Die Wiederholungsgefahr 2016 dürfte groß sein. Zumindest geht das Gerücht um, Markus Mütze würde bereits nach neuen technischen Effekten Ausschau halten.

Auf Wiedersehen im Jahr

Flussrichtung der Enten von rechts nach links.

Flussrichtung der Enten von rechts nach links.